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Arbeitsbereichsbegrenzungen

In bestimmten Situationen ist es unerlässlich, eine Arbeitsbereichsbegrenzung zu installieren. Beispiele sind Bahnlinien, elektrische Freileitungen, Mobilfunkantennen, andere Krane, Gebäude, Bäume oder schlicht die Topographie. Auch das Ausgrenzen von öffentlichen Raum kann so sichergestellt werden. Bei den Liebherr-Kranen des Typs 81K.1, 81K ,71K, 65K.1 und 65K ist eine solche Begrenzung bereits vorhanden. Diese kann nur noch programmiert werden. Bei anderen Kranen wird Sie bei Bedarf zusätzlich aufgebaut. Diesbezüglich stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung.

 

Wann immer möglich sollte der Kran, seine Spezifikation und der Standort so gewählt werden, dass auf eine Begrenzung verzichtet werden kann. Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne.
 

Konventionelle elektromechanische Schwenkbegrenzung

Bei einer konventionellen Schwenkbegrenzung wird lediglich der Drehwerksantrieb mittels Endschalter kontrolliert. Der Nachteil ist, dass die verlorene Fläche (ganzer Sektor)  verhältnismässig gross ist. Diese Anwendung kommt hauptsächlich bei Bäumen, Antennen, anderen Kranen oder sonstigen hohen Hindernissen zum Einsatz. Der Aufwand für den Aufbau und die Inbetriebnahme ist im Verhältnis zur programmierbaren Begrenzung kleiner.


Programmierbare Arbeitsbereichsbegrenzung

Mit einer programmierbaren Arbeitsbereichsbegrenzung haben sie die Möglichkeit sowohl Linien als auch einzelne Bereiche auszugrenzen. Sie wird häufig bei Bahnlinien, elektrischen Freileitungen oder öffent-lichem Raum angewendet. Der Aufwand ist zwar bedeutend kostenintensiver, bringt aber in vielen Fällen auch seine Vorteile gegenüber der konventionellen Begrenzung mit sich.